Hochsensible Kinder zu erziehen, ist eine ganz besondere und sehr individuelle Aufgabe, und sie sollte darauf ausgerichtet sein, ihnen ein festes Rüstzeug ins eigene Leben mitzugeben. Wie Du sie unterstützen kannst und was sie brauchen, erfährst Du auf dieser Seite.
Aber erst einmal ….
… liebe Eltern, herzlich willkommen. Ich freue mich, dass Ihr zu mir gefunden habt.
Hochsensible Kinder sind heute keine Seltenheit mehr. Darum suchen immer mehr Eltern nach Ratschlägen, wie sie ihre hochsensiblen Kinder erziehen können.
Aus meiner Sicht brauchen hochsensible Kinder ein festes Rüstzeug, um später sicher und gestärkt das eigene Leben meistern zu können. Fangen wir an. Das Ziel ist es, Euch als Eltern die Begleitung Eurer sensiblen Kids zukünftig zu erleichtern.
Hochsensible Kinder erziehen bedeutet, …
… ihnen nicht nur ein Dach über dem Kopf zu geben, unter dem sie groß werden können. Sie zu erziehen, ist weitaus mehr als nur ein Zuhause, eine gefüllte Brotdose und ein leckeres Abendessen. Von besonderer Wichtigkeit ist ein sensibler, feinfühliger Umgang mit diesen Kindern, nicht nur, damit das Zusammenleben entspannt und schön für Eltern und Kind verläuft, sondern auch, damit sie zu authentisch klaren, starken, aber auch herzlich liebevollen Erwachsenen heranreifen.
Schön ist es auch, wenn wir uns als Eltern auf die Bedürfnisse und Befindlichkeiten intensiv einlassen. Wenn wir ihnen bei ihren Sorgen und Nöten zur Seite stehen, aber auch ihre Träume und Wünsche verstehen und respektieren, und ihnen bei der Verwirklichung unterstützend zur Seite stehen. Diese sozusagen in Gefäße gießen, aus denen hochsensible Kinder schöpfen können.
Leider lässt unsere heutige Welt noch nicht so viel Verständnis und Einfühlungsvermögen zu, wie es ein hochsensibles Kind bräuchte. Das liegt daran, dass hochsensible Menschen immer noch in der Minderheit sind. Man sagt: Nur ungefähr 20 % der Weltbevölkerung sind hochsensibel. Der Rest nimmt eher normal sensibel wahr und tickt auch dementsprechend anders. Vielleicht einfacher. Vielleicht entspannter.
Darum sind hochsensible Menschen nicht falsch. Im Gegenteil, sie sind meist empathischer, mit einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen und Nächstenliebe. Sie sind mehr als richtig auf dieser Welt, auch wenn sie sich selber oftmals nicht so fühlen. Das liegt bedauerlicherweise daran, dass Normalsensible die Reaktionen und Wahrnehmungen hochsensibler Menschen nicht verstehen und akzeptieren, aber auch nicht nachvollziehen können.
Hochsensible kennen den Spruch: „Nun sei doch nicht so sensibel!“ Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Zumindest, wenn man es doch ist.
„Hochsensible Kinder in der Kindererziehung heute, sind ein spannendes Thema, was immer mehr Eltern betrifft.“
Fühle Dich an dieser Stelle erst einmal eingeladen, mein Video anzusehen.
Hochsensible Kinder – Warum sind sie so, wie sie sind?
Der Grund, wie ich eben schon schrieb, ist, dass Hochsensible, egal ob Kinder oder Erwachsene, völlig anders wahrnehmen als normal sensible Menschen. Der Grund wiederum dafür ist, dass ihnen der Wahrnehmungsfilter im Gehirn fehlt, der dafür da ist, alle unwichtigen Sachen herauszufiltern. Hochsensible Menschen nehmen 1:1 wahr. So gut wie alles kommt ungefiltert bei ihnen an, ob nun in Form von Gefühlen, Gedanken oder über die Mimik und Gestik.
Hochsensible brauchen nur einen Raum betreten, um zu wissen, welche Atmosphäre dort gerade herrscht. Sie spüren sofort, ob die Stimmung positiv oder negativ ist. Bei positiven Stimmungen bleiben sie gerne. Bei negativen Stimmungen nehmen sie eher – und das im wahrsten Sinn des Wortes – die Füße in die Hand und hauen ab. Negativität ist für sie Gift. Sie werden dadurch ganz unbewusst selber negativ gestimmt und fühlen diese auch oft im eigenen Körper.
Dasselbe gilt auch für Gedanken und Emotionen, die wir über unseren Körper aussenden. Ein normal sensibler Mensch kann sich das immer nicht vorstellen, aber Hochsensible spüren die körpereigene Energie anderer Menschen ungefiltert. Sie können genau sagen, ob die andere Person gerade glücklich, traurig, wütend, erschöpft oder schlecht gelaunt ist. Manche Hochsensible spüren Emotionen, auch wenn die andere Person nicht neben ihnen steht – sofern sie eine Verbindung z.B. auf familiärer Ebene miteinander haben. Das heißt, ein hochsensibler Mensch nimmt Empfindungen auch über Entfernungen wahr. Die Weite spielt dabei keine Rolle. Es mag für Dich als normal sensibler Mensch unwahr oder wie ein Phänomen klingen. Aus eigener Erfahrung als hochsensible Frau kann ich Dir sagen: Diese Wahrnehmungen sind ganz normal. Zumindest für Hochsensible. Du musst unsere Art der Wahrnehmung, nicht verstehen. Oft reicht es uns, dass Du für unser ganz individuelles Wesen Verständnis zeigst.
Diese Empfindungen sind nicht schlimm. Im Gegenteil, sie lassen Hochsensible dadurch sensitiver im Umgang mit sich selbst und anderen sein. Wobei positive Wahrnehmungen als sehr schön empfunden werden und negative Wahrnehmungen eher als belastend und anstrengend.
Der Umgang mit einem hochsensiblen Menschen, auch „Herzmensch“ genannt, fühlt sich für andere Personen intensiv an und ist meist von sehr viel Liebe geprägt. Er verkörpert etwas, das sich heute jeder Mensch tief in seinem Herzen wünscht – nämlich Verständnis und Geborgenheit. Die Sehnsucht danach hat unterschiedliche Gründe: Einer ist, dass unsere Welt derzeit rau und oberflächlich ist, worunter nicht nur Hochsensible, sondern auch normal sensible Menschen leiden.
Hochsensible Kinder und die Herausforderungen in der Kindererziehung heute.
Die Kindererziehung eines hochsensiblen Kindes ist heutzutage für Eltern nicht ganz so einfach. Zum einen müssen Eltern erst einmal wissen, dass ihr Kind hochsensibel ist. Zum anderen müssen sie es dann erst einmal verstehen und kennenlernen. Besonders die eigene Erlebniswelt. Wenn Kinder noch ganz klein sind, ist das etwas komplizierter, da sie noch nicht sprechen können. Ihre Hochsensibilität zeigen sie uns auf eine andere Art und Weise.
Lass mich Dir einige Beispiele geben!
Hochsensible Kinder weinen um einiges mehr als andere Kinder. Sie werden darum auch sehr gerne als Schreibabys bezeichnet. Sie sind sehr familiengebunden, was dazu führt, dass sie als Säuglinge einen intensiveren Kontakt zu ihrer Mutter brauchen. Diese hochsensiblen Kinder werden meist High Need Kinder genannt. Junge Mütter haben dadurch wenig Freiraum und werden in den ersten Monaten massiv gefordert. Doch das legt sich mit der Zeit und dem Älterwerden. Bei hochsensiblen Kindern ist es auch gut, wenn Du die Winterschuhe oder den dicken Anorak einen Tag vorher ankündigst. Ansonsten kann es Dir passieren, dass Dein Kind mit der spontanen Umstellung überhaupt nicht einverstanden ist. Der Grund dafür ist simpel: Es soll auf einmal etwas tragen, das es die letzten Wochen nicht getragen hat.
Werden hochsensible Kinder größer, dann wirst Du bei ihnen feststellen, dass sie lieber für sich alleine spielen. Sie brauchen keinen Trubel um sich herum. Sie genießen das Alleinsein und das Zusammensein mit Ihren Eltern. Sei nicht überrascht, wenn Dich Dein Kind eines Tages – wenn es älter ist – fragt, ob es Dir gut geht. Zum einen checken sie damit Deine Gemütslage, denn hochsensiblen Kindern ist es enorm wichtig, dass es ihren Eltern gut geht. Zum anderen checken sie damit ihre Wahrnehmungen. Beides unbewusst. Nehmen sie etwas wahr, das mit „Mir geht es gut!“ nicht im Einklang ist, dann fragen sie zur Bestätigung ihrer Wahnnehmungen nach. Sei darum bitte immer ehrlich zu ihnen. Sie spüren die Wahrheit so oder so.
In vielen Fällen ist es so, dass Eltern durch ihre feinfühligen Kids feststellen, dass sie nicht nur ein hochsensibles Kind an ihrer Seite haben, sondern dass sie selber hochsensibel sind. Seid Ihr davon betroffen, dann habt Ihr es als Eltern wesentlich einfacher, das eigene Kind zu verstehen und zu begleiten. Auch der Grund dafür ist simpel: Auf einmal entdeckst Du, wie Du selber tickst, handelst und empfindest. Du kannst Dich dadurch viel besser in Dein Kind hineinversetzen. Die Erziehung Deines hochsensiblen Kindes wird auf einmal viel einfacher, vor allem, als Du bisher angenommen hast. Das heißt: Du musst Dich nur auf Dich selbst besinnen.
An dieser Stelle habe ich etwas für Dich → in meinem kostenfreien Online Kurs → kannst Du herausfinden, ob Dein Kind hochsensibel ist.
Hochsensible Kinder – was sie wirklich brauchen?
Hochsensible Kinder zu erziehen, erfordert ein hohes Maß an Liebe und Verständnis, damit sie in Geborgenheit und Behutsamkeit groß werden können. Achtsamkeit für ihre ureigene Erlebniswelt ist für hochsensible Kinder von großer Bedeutung.
Aber auch ein festes Rüstzeug für das eigene Leben ist für diese Kinder wichtig.
Warum das so ist, erkläre ich Dir jetzt?
Aufgrund ihrer intensiven Art wahrzunehmen, spüren sie die Emotionen anderer sehr präsent. Es ist wichtig, dass sie lernen, zu unterscheiden: Was gehört zu mir. Was zu dem anderen.
Sie müssen auch lernen, mit negativen Energien umzugehen, besonders, wenn es um die erweiterten Schulen – 
Oberschule oder Gymnasium geht. Ob sie das jemals so ganz bewältigen, steht dabei auf einem anderen Blatt. Denn, gerade für ein hochsensibles Kind ist Negativität, wie ich schon schrieb pures Gift. Es beeinflusst sie mental, emotional und körperlich. Und wenn wir einmal ganz ehrlich zu uns selber sind, dann setzen wir uns auch nicht gerne einem Energiefeld aus, das uns nicht gut tut.
Kurz gesagt: Sich von Negativität nicht beeinflussen zu lassen, funktioniert nicht. Weder bei Kindern, noch bei Erwachsenen.
Das ist auch noch wichtig, falls Du es nicht weißt: Heutzutage gibt es sehr viel mehr hochsensible Kinder, als vor der Jahrtausendwende. Ich gehe sogar davon aus, dass immer mehr unsere Erde bereichern werden.
Auch dafür gibt es einen einfachen Grund: Die Welt verändert sich. Die Schwingung der Erde wird anders. Der gesamte Kosmos bricht auf und Liebe wird immer mehr zum Dreh – und Angelpunkt eines jeden Lebens. Diese Veränderungen bringen es mit sich, dass auch wir, die heute erwachsen sind, uns verändern müssen. Wir müssen unsere chaotische Außenwelt aufräumen, aber auch unsere verdrehte Innenwelt reinigen und heilen. Unsere hochsensiblen Kinder sind hierbei ideale Helfer, denn sie sehen uns und die Welt, die wir erschaffen haben, in einem ganz anderen Licht. Ein Licht das uns klar vor Augen hält, wie viel wir in Wirklichkeit kaputt gemacht haben. Unser Planet braucht mehr Liebe. Altes darf gehen, damit Neues erschaffen werden kann, und damit eine Welt entsteht, in der es diesen Kindern leichter fällt, zu leben.
Ein wundervolles Beispiel dafür ist unser Schulsystem. Wäre hier alles rund, würde es in Schulen viel ruhiger und entspannter zugehen.
Um hochsensible Kinder förderlich erziehen zu können, …
… bedarf es ein hohes Maß an Zuwendung, Liebe, Achtung und Respekt, gepaart mit Halt und Vertrauen, und immer in dem Wissen, dass sie so, wie sie sind, richtig und wichtig sind. Sie können ihrer eigenen Wahrheit vertrauen. Bedingungslos. Auch wenn sie nicht der unsrigen entspricht. Sie haben ihre eigene Meinung, die tief in ihren Herzen verankert ist und welche sie mit ganz viel Liebe an uns weitergeben wollen.

Hochsensible Kinder und ihre Gaben.
1. Die Gabe des emotionalen Wissens.
2. Die Gabe, die Einsamkeit genießen zu können.
3. Die Gabe einer Existenz von ganzem Herzen.
4. Die Gabe des inneren Wachstums.
Das heißt: Sie sind in der Lage, Dinge zu sehen, die andere Kinder nicht sehen. z.B. das traurige Gesicht ihres Vaters. Sie können alleine sein, ohne sich einsam zu fühlen. Ihr Leben leben sie aus tiefem Herzen, was bedeutet, dass sie viel tiefer und intensiver lieben. Sie können sich riesig über die kleinen Dinge des Lebens erfreuen, Freundschaften intensiver leben und ihre Zuneigung bedingungslos schenken. Eins musst Du als Elternteil aber auch wissen: Sie sind dadurch verletzbarer. Werden schnell unsicher und schneller traurig.
Versuche, zu viele Reize von Deinem hochsensiblen Kind fernzuhalten. Lass es viele positive Erfahrungen sammeln und Äußerungen und Erfahrungen nie persönlich nehmen, denn das wirkt sich nicht förderlich auf die eigene Persönlichkeit aus.
Hochsensible Kinder erziehen bedeutet …
… ihnen ein festes Fundament ins eigene Leben mitzugeben, dessen Basis ein starkes Selbstbild ist, bestehend aus Selbstliebe, Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstwert, Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz. Einem hochsensiblen Kind kannst Du heutzutage nicht genug davon mitgeben.
Wenn Du ein hochsensibles Kind an Deiner Seite hast, dann möchte ich Dich ermutigen, in der Kindererziehung neue Wege einzuschlagen, und Dich animieren, Deine Kindererziehung heute auf Licht und Liebe auszurichten.
Herzlichst Deine Heike
